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Mund auf: Die Zunge

Veröffentlicht von Zahnwissen am

Schon gewusst? Mit der Zunge können wir fünf unterschiedliche Geschmacksrichtungen schmecken: süß, sauer, salzig, bitter und dieses seltsame „umami“. Das ist eine Empfindung des Geschmackssinns, die besonders herzhafte und deftige Geschmäcker beschreibt.

Früher dachte man, die Zunge wäre wie eine Art Landkarte aufgebaut und dass jeder Bereich nur eine der verschiedenen Geschmacksrichtungen erkennen kann. Heute weiß man, dass jeder Bereich der Zunge alle fünf Geschmäcker schmecken kann. Dafür sind die 2000 bis 8000 Geschmacksknospen verantwortlich, die auf der durchschnittlichen menschlichen Zunge zu finden sind.

Wir brauchen unsere Zunge aber lange nicht nur zum Schmecken. Wir schlucken, saugen, kauen und vor allem sprechen wir auch mit ihr! Würde unsere Zunge nicht existieren, könnte unsere Sprache wohl kaum so ausgeprägt sein. Erst, wenn Zunge, Lippen und Zähne zusammenarbeiten, können die Töne, die wir erzeugen zu klaren Wörtern werden. Nicht umsonst sprechen wir „mit Engelszungen“ oder uns „liegt etwas auf der Zunge“.

Die Zunge hat aber auch eine große medizinische Bedeutung. Zum einen ist sie für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig. Zum anderen ist die Mundschleimhaut unter der Zunge in einem gewissen Maße zur Aufnahme von Stoffen wie Arzneimitteln fähig. So gelangen die Wirkstoffe schneller ins Blut.

Kategorien: Zahnblog