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Putzfehler: Zähneputzen mit zu viel Druck

Veröffentlicht von Zahnwissen am

Putzfehler: Zähneputzen mit zu viel Druck | Wingbrush

Viel hilft viel? Nicht in diesem Fall! Viele Menschen neigen dazu, beim Zähneputzen den Bürstenkopf zu fest an die Zähne und das Zahnfleisch zu drücken. Nur so haben viele das Gefühl, dass alles richtig sauber wird. Doch auf Dauer verzeihen die Zähne einem das nicht. Durch das Putzen mit übermäßig viel Druck besteht die Gefahr, den Zahnschmelz sowie das Zahnfleisch dauerhaft zu beschädigen. Der Zahnschmelz und das darunterliegende Dentin umhüllen den Zahn und schützen ihn. Wird eine der beiden Zahnhartsubstanzen verletzt, ist der Zahn anfälliger für Erkrankungen und die Empfindlichkeit gegenüber Kälte und Hitze steigt. Außerdem wird bei zu hohem Druck das Zahnfleisch nach oben bzw. nach unten geschoben und der Zahnhals wird frei, wodurch er ungeschützt und anfällig für Infektionen wird.

So machst du es richtig: Der optimale Druck beim Zähneputzen liegt zwischen 100 und 150 Gramm. Das entspricht gerade mal dem Gewicht einer kleinen Banane. Du solltest nur so viel Druck aufwenden, wie nötig ist, um die Zahnbürste zwischen Daumen und Zeigefinger zu halten. Auch viele elektrische Zahnbürsten sind bereits mit einer Zusatzfunktion ausgestattet, die den Druck während des Zähneputzens stets kontrolliert.

Kategorien: Zahnblog